Geborgene Kindheit Cover
27. Juli 2017

„Geborgene Kindheit“ von Susanne Mierau Rezensionsexemplar

In meiner Schwangerschaft mit dem Indianermädchen habe ich das erste Buch von Susanne Mierau „Geborgen Wachsen“(Amazon Affiliate Link) gelesen. Ich verfolgte ihren Blog schon länger und war sehr gespannt auf dieses Buch.
Nun ist im Mai 2017 ihr zweites Buch „Geborgene Kindheit“(Amazon Affiliate Link) im Kösel-Verlag erschienen. Nachdem ich vom ersten Buch wirklich sehr begeistert war, wollte ich dieses natürlich auch lesen.
Gesagt, getan.

 

„Du bist eine gute Mutter oder ein guter Vater – auch wenn du nicht jeden Tag die besten Laune hast.“

 

Auch im zweiten Buch von Susanne Mierau geht es um bindungsorientierte Elternschaft. Wenn die Kinder dann den Babyschuhen entwachsen sind, haben sie andere Bedürfnisse, die wir Eltern erfüllen müssen und diese werden in „Geborgene Kindheit“ detailliert betrachtet.

Es wird auf die Grundlagen zum Thema „Bindung“ und „Vertrauen“ eingegangen, bevor „die 7 Säulen nach dem erstem Geburtstag“ genauer angeschaut werden. Auch geht die Autorin auf den Alltag, die Kinderbetreuung und die eigenen Bedürfnisse der Eltern näher ein.
Mit verschiedenen praktischen Anregungen fällt einem die Umsetzung gleich noch ein bisschen leichter.

Meine Meinung

Am Anfang des Buches habe ich etwas mit Susannes, eigentlich undogmatischer, Schreibweise gehadert. Sätze wie „Es kann pessimistischer und weniger selbstbewusst sein und/ oder einen geringeren IQ haben“ (in Bezug auf das nicht sicher gebundene Kind), habe ich nicht als sonderlich positiv empfunden. Ich kenne da einige Mütter, welche sowieso schon an sich zweifeln, die dadurch ein schlechtes Gewissen bekommen.

Wer aber weiter liest, erfährt auch „Wir sind mit unseren Bindungsmustern nicht in einer Einbahnstraße gefangen. Es ist nicht zu spät, etwas zu ändern.“

 

Der Untertitel des Buches, „Kinder vertrauensvoll und entspannt begleiten“, passt perfekt, wenn man Sätze wie

„Lass locker: Wir müssen nicht immer 100 Prozent geben – nicht als Eltern und auch nicht als Kinder – und wir sind trotzdem gut.“

Diese Entspanntheit, keine Helikoptereltern sein zu müssen, sollten sich ganz viele zu Herzen nehmen.

Susanne schreibt, wie auch auf ihrem Blog „geborgen wachsen“, liebevoll, liberal und sehr verständlich, sodass man das Buch leicht und schnell durchlesen kann.
Auch wenn es mir nicht wirklich viele neue Ansätze gebracht hat, da die Großen einfach zu groß für gewisse „Tipps“ sind und die Kleine noch zu klein, hat es mir gefallen und mir gezeigt, dass wir einen guten Weg für uns gewählt haben.

Fazit

Für alle, die einen kleinen Einblick in bindungsorientierte Elternschaft bekommen wollen, kann ich „Geborgene Kindheit“ von Susanne Mierau(Amazon Affiliate Link) definitiv empfehlen.

 

Wer Lust hat, kann schon mal ein bisschen reinlesen…

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