14. Mai 2017

Der Fuchsjunge

Mein Sohn, Bruder zweier Schwestern, mitten in der Vorschulkrise.

Die Räubertochter sagt, oft laut, deutlich und bestimmt, was sie will und wie sie etwas will.

Das Indianermädchen kann noch nicht reden. Aber natürlich ist sie immer da und ihre Bedürfnisse werden, so schnell es geht, erfüllt.

Und dann ist da der Mittlere, das „Sandwich Kind“, der Sohn.

Er schaut zur großen Schwester auf, mit Bewunderung und Liebe. Er möchte immer mit dabei sein, bei den Großen und versucht es ihr oft recht zu machen.

Er schaut die kleine Schwester an, mit so viel Wärme und Liebe. Er kuschelt, tröstet, spielt und ist einfach da.

Er ist der beste große und kleine Bruder, den man sich vorstellen kann.

Da ist keine Eifersucht, kein Neid. Nur Liebe.

Und dann gibt es die Momente.
In denen fällt mir auf, dass er zu kurz kommt. Er fordert es nicht so ein, wie seine Schwestern, aber auch er will und braucht Exklusiv-Zeit.
Zeit um zu Kuscheln.
Zeit in denen nur er redet und man ihm zuhören kann.
Zeit, in der er sagen darf, was wir machen.
Zeit nur mit mir, nur für sich.

Also werde ich versuchen mehr darauf zu achten, was er möchte. Auch wenn man es nur manchmal, ganz leise, heraushören kann. Weil die Liebe zu den Schwestern so groß und laut ist.

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